Trafostationen

Energie direkt vor Ort – aber sicher!

Zur Herabspannung und Verteilung von Dreh- und Wechselstrom auf 230 und 400 Volt dient eine Trafostation. Für größere Industriebetriebe kann eine Trafostation eine  lohnende Investition sein. Das zuständige Energieversorgungsunternehmen übernimmt dabei in der Regel die vorherige Planung und Festlegung der Anzahl und Größe der Trafos sowie die Regelung der Ausführung und den Betrieb.

Die Installation und regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb ist Vorschrift!

Eine jährliche Überprüfung durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert. Nach den gesetzlichen Vorschriften müssen elektrische Anlagen (eine Trafostation gilt als ortsfeste elektrische Anlage) mindestens alle vier Jahre überprüft werden. Diese Pflicht geht aus der Unfallverhütungsvorschrift BGV A3 hervor. 

Sollte es zu einem Schadensfall kommen, muss der Gewerbebetrieb gegenüber Gewerbeaufsichtsämtern, Versicherungen und Berufsgenossenschaften den einwandfreien Zustand der Elektroanlage nachweisen können.

Schmutz und Feuchtigkeit können im Laufe der Zeit zu elektrischen Überschlägen und kompletten Ausfällen führen, da sie eine leitfähige Schicht bilden. Ein rechtzeitiger Austausch gefährdeter Teile und Schutzmechanismen ist aufgrund der natürlichen Alterung empfehlenswert. 

Um jegliches Risiko zu minimieren, ist ein Wartungsvertrag für den Fall eines Totalausfalls bzw. größeren Schadens, der zur Stilllegung des Betriebes führen kann, absolut sinnvoll. Auch die Regelung eines 24-h-Störungsdienstes, der rund um die Uhr zur Verfügung steht, ist von Vorteil.