Innenraumabsicherung

Gehen Sie auf Nummer sicher!

In gewerblich genutzten Gebäuden ist die Innenraumabsicherung ein wichtiges Thema. Hier geht es nicht nur um Einbruch- und Diebstahlschutz, sondern auch um die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden. Eine professionelle Innenraumabsicherung sollte deshalb die folgenden Sicherheitsaspekte berücksichtigen.

Bewegungsmelder

Befindet sich eine unbefugte Person in einem durch Bewegungsmelder gekennzeichneten Bereich, wird ein Alarm ausgelöst und/oder das Licht automatisch eingeschaltet. Bewegungsmelder können zur Innenraumabsicherung per Funk angesteuert werden oder sind in der Gebäudeleittechnik fest verdrahtet installiert.

Panikschaltung

Befindet sich noch jemand spätabends im Büro oder hält sich eine Person noch allein in Verkaufs-, Präsentations- oder Lagerräumen auf, kann bei einem Einbruch das Gebäude mit einem gut erreichbaren Panikschalter sofort in helles Licht gesetzt und ein Alarm ausgelöst werden. Im Ernstfall kann dies einen Einbrecher zur Flucht veranlassen.

Automatische Beleuchtungssteuerung 

Auch eine automatische Beleuchtungssteuerung mit Präsenzmeldern und Dimmern trägt neben hohen Energieeinsparungen und zusätzlichem Komfort wesentlich zur Sicherheit bei. 

Bewegungssensoren registrieren die An- und Abwesenheit von Personen in den Geschäftsräumen und schalten das Licht in den unterschiedlichen Räumen zeitverzögert an und aus. Im Prinzip muss das Licht dabei nicht mehr per Hand betätigt werden. 

Lichtsensoren messen das Umgebungslicht und schalten künstliches Licht zu oder ab, wenn es erforderlich ist. 

Einige Präsenzmelder verfügen über eine Schnittstelle zum Anschluss eines Dimmers oder anderer Vorschaltgeräte. Damit können die angeschlossenen Lichtquellen zusätzlich geregelt werden.



Not- und Sicherheitsbeleuchtung 

In den meisten Ländern muss in Gewerbebetrieben und öffentlichen Gebäuden neben dem normalen Stromnetz ein unabhängiges Notbeleuchtungs-System installiert werden. Dabei werden zwei Beleuchtungsarten miteinander kombiniert.

  • Notbeleuchtung mit Rettungszeichen (Piktogramm) zur Kennzeichnung eines Fluchtweges
  • Kennzeichnung der Fluchtwege mit einer ergänzenden Sicherheitsbeleuchtung zur Ausleuchtung im Notfall


Auszug aus der Arbeitsstättenverordnung 08/2004-Pkt. 2.3:  

Fluchtwege und Notausgänge – Sie sind mit einer Sicherheitsbeleuchtung auszurüsten, wenn das gefahrlose Verlassen der Arbeitsstätte für die Beschäftigten, insbesondere bei Ausfall der allgemeinen Beleuchtung, nicht gewährleistet ist. 

Ergänzend hierzu gilt: Die Beleuchtung muss im Verlauf der Rettungswege in jedem Bereich von zwei oder mehr Leuchten erfolgen, so dass bei Ausfall einer Leuchte nicht der gesamte Rettungsweg verdunkelt wird. 

Wenn Sie mehr über das Thema Innenraumabsicherung wissen möchten, sprechen Sie uns an. Gern ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen Ihren individuellen Bedarf und erstellen Ihnen ein entsprechendes Angebot.